Fuppes

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Fuppes ist ein weiterer Alternativer UPNP Mediaserver mit Webinterface. Fuppes ist zwar nicht so komfortabel wie zB Mediatomb, aber dafür flexibel und Leichtgewichtig.

Voraussetzungen

  • Zugang per SSH zur Konsole
  • Abgeschalteter Mediaserver im Webinterface der DS
  • Installiertes IPKG

Installation

Die Installation ist straight-forward:

$ ipkg install fuppes

Hier wird auch die benötigte SQL-lite Variante mit installiert. Es werden nur 6 Files Installiert, darunter die Programm und die Deamon Version:

HomeShare> ipkg files fuppes
Package fuppes (SVN-578-1) is installed on root and has the following files:
/opt/bin/fuppesd
/opt/lib/libfuppes.la
/opt/lib/libfuppes.so
/opt/bin/fuppes
/opt/lib/libfuppes.so.0
/opt/lib/libfuppes.so.0.0.0

Bei dem Server sind keine MP3 Bibliotheken dabei, deshalb ist es ratsam zusätzlich das "lame" paket mit zu installieren:

$ ipkg install lame

Ausführung

Start als Programm

Um Fuppes, zum Beispiel zum Testen auszuführen, wird einfach der Befehl:

$ fuppes

aufgerufen. Im Benutzerverzeichnis wird dann ein Ordner ".fuppes" angelegt in dem die Datenbank und ein Config-File liegen(hier als root ausgeführt):

HomeShare> ls -l /root/.fuppes/
-rw-r--r--    1 root     root         8057 Jan 24 20:16 fuppes.cfg
-rw-r--r--    1 root     root     15026176 Jan 24 23:22 fuppes.db

Start als Deamon (Service)

Am besten man legt dazu ein (ausführbares) Bootscript an, welches beim Startup der DS automatisch den Server startet:

$ touch /usr/syno/etc/rc.d/S99fuppes.sh
$ chmod 755 /usr/syno/etc/rc.d/S99fuppes.sh
$ nano /usr/syno/etc/rc.d/S99fuppes.sh

Im Editor gibt man nun folgendes Script ein (angepasst von den anderen Scripten):

#!/bin/sh
#
# S99fuppes.sh - startup script for svnserver
#
# This goes in /usr/syno/etc/rc.d and gets run at boot-time.

FUPPES=/opt/bin/fuppesd


case "$1" in

start)
        if [ -x "$FUPPES" ] ; then
                echo "Starting Fuppes Media Server..."
                $FUPPES
        fi
        ;;

stop)
        echo "stopping Fuppes Media Server"
        kill -9 `pidof fuppesd` > /dev/null 2>&1
        ;;

restart)
        $0 stop
        $0 start
        ;;

*)
        echo "usage: $0 { start | stop | restart}" >&2
        exit 1
        ;;

esac

Um das Script zu testen, kann man den Server jetzt, wie alle anderen Deamons, mit start|stop|restart steuern:

$ /usr/syno/etc/rc.d/S99fuppes.sh start

Konfiguration

Damit Fuppes das tut was man möchte, kann die Konfig-Datei angepasst werden. Die Datei ist als XML-Dokument aufgebaut und kann einfach editiert werden.

Ordner definieren

Dazu einfach im Bereich "shared objects" die entsprechenden Ordner einfügen:

...
 <shared_objects>
   <!--<dir>/mnt/music</dir>-->
   <!--<itunes>/Users/.../iTunes.xml</itunes>-->
   <dir>/volume1/video</dir>
   <dir>/volume1/photo</dir>
   <dir>/volume1/music</dir>
 </shared_objects>
...

Port festlegen

Im Bereich Network kann der Listening Port festgelegt werden. Über diesen Port kann dann auch die Weboberfläche aufgerufen werden:

  <network>
    <!--empty = automatic detection-->
    <interface>192.168.178.18</interface>
    <!--empty or 0 = random port-->
    <http_port>50500</http_port>
    <!--list of ip addresses allowed to access fuppes. Empty=all -->
    <allowed_ips>
      <!--<ip>192.168.0.1</ip>-->
    </allowed_ips>
  </network>

Weitere Einstellungen

Bitte der Webseite zu Fuppes entnehmen.

Weboberfläche

Die Weboberfläche lässt nicht sehr viele Einstellungen zu. Man kann dort zusätzliche Ordner zum Verteilen angeben, den Status abfragen und die Datenbank aktualisieren bzw reorganisieren. In der Regel reichen aber diese Einstellungen um den Server zu benutzen.