Nicht unterstützte Konfigurationsänderungen: Unterschied zwischen den Versionen

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(Lüfter-Prüfung abschalten)
K (Lüfter-Prüfung abschalten)
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==Lüfter-Prüfung abschalten==
 
==Lüfter-Prüfung abschalten==
Hat man seinen Lüfter getauscht, oder stört einen nur das gepiepse der DiskStation, kann man dies abschalten. Wie das ganze geht, erfährst du hier.
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Hat man seinen Lüfter getauscht werden immer Fehlermeldungen in den Log geschrieben daher wacht die Diskstation immer wieder aus dem Hibernate auf, oder stört einen nur das gepiepse der DiskStation, kann man dies abschalten.  
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Ab DSM3.0 kann man in den Einstellungen einfach den Lüfter-Warnton abstellen, doch die Fehlermeldungen im Log und das aufwachen aus dem Hibernate bleibt.
  
Zuerst muss man im „Manager“ unter „Terminal“ den Telnet-Dienst aktivieren, damit man per Client auf der DiskStation im Terminal arbeiten kann. Ein empfehlenswerter Client ist Putty ([http://www.putty.org/]) Dort einfach die IP-Adresse eurer DiskStation eintragen und auf ''Open'' klicken.
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Wie das ganze geht, erfährst du hier.
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Zuerst muss man im „Manager“ unter „Terminal“ den Telnet-oder SSH-Dienst aktivieren, damit man per Client auf der DiskStation im Terminal arbeiten kann. Ein empfehlenswerter Client ist Putty ([http://www.putty.org/]) Dort einfach die IP-Adresse eurer DiskStation eintragen und auf ''Open'' klicken.
  
 
Du siehst eine Kommandozeile mit <pre>login as: </pre> und einem blickenden Cursor. Hier musst du <pre>root</pre> reinschreiben, denn den Warnton abzuschalten ist ein sehr tiefer Eingriff ins System. Anschließend wirst du nach einem Passwort gefragt, dort musst du euer Adminpasswort eintragen.
 
Du siehst eine Kommandozeile mit <pre>login as: </pre> und einem blickenden Cursor. Hier musst du <pre>root</pre> reinschreiben, denn den Warnton abzuschalten ist ein sehr tiefer Eingriff ins System. Anschließend wirst du nach einem Passwort gefragt, dort musst du euer Adminpasswort eintragen.
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Nun drücke ''i'' um in den Schreibmodus von vi zu kommen.  
 
Nun drücke ''i'' um in den Schreibmodus von vi zu kommen.  
  
Jetzt schreibe <pre>echo 0 > /sys/module/ds{deine DS Version}_synobios/parameters/check_fan</pre>
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Jetzt schreibe <pre>echo 0 > /sys/module/ds{DEINE DS VERSION}_synobios/parameters/check_fan</pre>
  
Für eine DS209 würde der Befehl so aussehen: <pre>echo 0 > /sys/module/ds209_synobios/parameters/check_fan</pre>
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Für eine DS209 mit DSM<=2.3 würde der Befehl so aussehen: <pre>echo 0 > /sys/module/ds209_synobios/parameters/check_fan</pre>
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Ab DSM3.0 wird wieder ein anderer Pfad verwendet, z.B. für die DS209+: <pre>echo 0 > /sys/module/ppc85xx_synobios/parameters/check_fan</pre>
  
 
Falls du hier nicht sicher bist, welche Zahl du einsetzen sollst, kannst du auch mit <pre>cd {Ordnername}</pre> langsam hinnavigieren und per ''ls'' schauen, welche Verzeichnisse dort vorhanden sind. Früher oder später solltest du dann das richtige gefunden haben.
 
Falls du hier nicht sicher bist, welche Zahl du einsetzen sollst, kannst du auch mit <pre>cd {Ordnername}</pre> langsam hinnavigieren und per ''ls'' schauen, welche Verzeichnisse dort vorhanden sind. Früher oder später solltest du dann das richtige gefunden haben.
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Wenn du nun mit ''dir'' die Dateien auflisten lässt, siehst du, dass die Farbe von ''S100check_fan.sh'' anders ist. Dies liegt daran, dass die Dateien nicht die selben Rechte haben. Ändern kannst du das mit dem Befehl <pre>chmod 777 S100check_fan.sh</pre> Nun sollten alle Dateien die gleichen Rechte haben, was man nicht nur über die Farbe, sondern auch über ''dir'' herausfinden kann, dort sollten die Bezeichnungen am Anfang jeder Zeile gleich sein und zwar ''-rwxr-xr-x''.
 
Wenn du nun mit ''dir'' die Dateien auflisten lässt, siehst du, dass die Farbe von ''S100check_fan.sh'' anders ist. Dies liegt daran, dass die Dateien nicht die selben Rechte haben. Ändern kannst du das mit dem Befehl <pre>chmod 777 S100check_fan.sh</pre> Nun sollten alle Dateien die gleichen Rechte haben, was man nicht nur über die Farbe, sondern auch über ''dir'' herausfinden kann, dort sollten die Bezeichnungen am Anfang jeder Zeile gleich sein und zwar ''-rwxr-xr-x''.
  
Testen kannst du das Ganze, indem du jetzt mit <pre>reboot</pre> die DiskStation neu startest. Wenn du alles richtig gemacht hast, sollte sie nur einmal beim Start piepsen und anschließend schweigen.
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Testen kannst du das Ganze, indem du jetzt mit <pre>reboot</pre> die DiskStation neu startest. Wenn du alles richtig gemacht hast, sollte sie nur einmal beim Start piepsen und anschließend schweigen und keine Fehlermeldungen mehr im Log auftreten.

Version vom 31. Oktober 2010, 20:37 Uhr

Passives FTP für die Download Station deaktivieren

  • Diese Datei erstellen: /root/.wgetrc
  • Inhalt: "passive_ftp=off"


FTP-Zugang beschränken

  • /etc/ftpusers bearbeiten.
  • Ein Benutzername pro Zeile für die Benutzer, die keinen Zugriff erhalten sollen.


FXP aktivieren

Mit Firmware 1157 hat man die Möglichkeit, FXP wieder zu aktivieren:

  • in die Datei /etc/synoinfo.conf mus folgende Zeile eingefügt werden:
ftp_enable_fxp="yes"


Ausgehende System E-mails bearbeiten

  • Die Texte für ausgehende E-mails findet man in /usr/syno/synoman/webman/texts/yourlanguage/mails


php.ini bearbeiten

  • Die php.ini befindet sich in /usr/syno/etc/php.ini
  • Danach muss der Apache-Server neu gestartet werden
  • Verschiedene Werde der php.ini (z.B. open_basedir) werden beim Neustart des Apache-Servers überschrieben. Diese Werte müssen statt dessen in der /usr/syno/apache/conf/httpd.conf-user geändert werden.

Apache Konfiguration bearbeiten

  • Die Web Station benutzt /usr/syno/apache/conf/httpd.conf-user
  • Das Webinterface der DS (Port 5000/5001) benutzt /usr/syno/apache/conf/httpd.conf-sys
  • Danach muss der jeweilige Apache-Server neu gestartet werden

Photo Station

  • Die PHP-Dateien bifinden sich in /usr/syno/synoman/phpsrc/photo/
  • In der /usr/syno/synoman/phpsrc/photo/include/synophoto_conf.php befindet sich eine entsprechende Konfigurationsdatei.

Änderung der Samba-Konfiguration

  • Die Samba-Konfiguration befindet sich in /usr/syno/etc/smb.conf
  • Den Samba-Dienst neu starten mit "/usr/syno/etc/rc.d/S80Samba.sh restart"


SSH Port ändern

> /usr/syno/etc.defaults/rc.d/S95sshd.sh stop
> vi /etc/ssh/sshd_config
> /usr/syno/etc.defaults/rc.d/S95sshd.sh start


hosts.deny editieren

> vi /etc/hosts.deny
  • Block FTP: ftpd : xxx.xxx.xxx.xxx : deny
  • Block SSH: sshd : xxx.xxx.xxx.xxx


FTP Whitelist

> vi /etc/hosts.deny
  • Inhalt der hosts.deny: ftpd : ALL : deny
 vi /etc/hosts.allow
  • Inhalt der hosts.allow: ftpd : xxx.xxx.xxx.xxx : ALLOW


USV Infos

> upsc ups@localhost


Audio Station Playlist editieren

> vi /usr/syno/etc/audio/builtin_radio_station.asx


Lüfter-Prüfung abschalten

Hat man seinen Lüfter getauscht werden immer Fehlermeldungen in den Log geschrieben daher wacht die Diskstation immer wieder aus dem Hibernate auf, oder stört einen nur das gepiepse der DiskStation, kann man dies abschalten. Ab DSM3.0 kann man in den Einstellungen einfach den Lüfter-Warnton abstellen, doch die Fehlermeldungen im Log und das aufwachen aus dem Hibernate bleibt.

Wie das ganze geht, erfährst du hier.

Zuerst muss man im „Manager“ unter „Terminal“ den Telnet-oder SSH-Dienst aktivieren, damit man per Client auf der DiskStation im Terminal arbeiten kann. Ein empfehlenswerter Client ist Putty ([1]) Dort einfach die IP-Adresse eurer DiskStation eintragen und auf Open klicken.

Du siehst eine Kommandozeile mit
login as: 
und einem blickenden Cursor. Hier musst du
root
reinschreiben, denn den Warnton abzuschalten ist ein sehr tiefer Eingriff ins System. Anschließend wirst du nach einem Passwort gefragt, dort musst du euer Adminpasswort eintragen. Ist dies erledigt, bist du nun im Terminal der DiskStation und werdet schon mit
DiskStation>
empfangen.

Nun folgen einige Befehle, die du so ausführen müsst.

Zuerst legst du eine neue *.sh-Datei an, die beim Start automatisch ausgeführt, dies geht mit dem Editor vi, er sollte standardmäßig installiert sein.

vi /usr/syno/etc.defaults/rc.d/S100check_fan.sh

In manchen Forenthreads liest man auch oft, dass diese echo in /etc/rc.local reingeschrieben werden soll. Beide Varianten sind möglich, hauptsache ist, dass das Skript bei Systemstart ausgeführt wird.

Damit wird die neue Datei erzeugt und auch gleich zum Schreiben geöffnet. Die Datei muss mit einem großen „S“ beginnen und anschließend eine Zahl kommen. Die Zahl gibt an, in welcher Reihenfolge die Skripte ausgeführt werden.

Nun drücke i um in den Schreibmodus von vi zu kommen.

Jetzt schreibe
echo 0 > /sys/module/ds{DEINE DS VERSION}_synobios/parameters/check_fan
Für eine DS209 mit DSM<=2.3 würde der Befehl so aussehen:
echo 0 > /sys/module/ds209_synobios/parameters/check_fan
Ab DSM3.0 wird wieder ein anderer Pfad verwendet, z.B. für die DS209+:
echo 0 > /sys/module/ppc85xx_synobios/parameters/check_fan
Falls du hier nicht sicher bist, welche Zahl du einsetzen sollst, kannst du auch mit
cd {Ordnername}
langsam hinnavigieren und per ls schauen, welche Verzeichnisse dort vorhanden sind. Früher oder später solltest du dann das richtige gefunden haben.

Dieser Befehl schreibt eine 0 in die check_fan-Datei und somit den Piepser aus.

Ist dies getan, drücke die Taste esc um wieder den Schreibmodus wieder zu beenden.

Nun tippe
:wq
ein, damit sagt ihr vi, dass ihr erst speichern (write) und dann beenden (quit) wollt. Mit
cd /usr/syno/etc.defaults/rc.d
wechseln wir in das Verzeichnis der Skripte, die beim Start augeführt werden. Wenn du nun mit dir die Dateien auflisten lässt, siehst du, dass die Farbe von S100check_fan.sh anders ist. Dies liegt daran, dass die Dateien nicht die selben Rechte haben. Ändern kannst du das mit dem Befehl
chmod 777 S100check_fan.sh
Nun sollten alle Dateien die gleichen Rechte haben, was man nicht nur über die Farbe, sondern auch über dir herausfinden kann, dort sollten die Bezeichnungen am Anfang jeder Zeile gleich sein und zwar -rwxr-xr-x. Testen kannst du das Ganze, indem du jetzt mit
reboot
die DiskStation neu startest. Wenn du alles richtig gemacht hast, sollte sie nur einmal beim Start piepsen und anschließend schweigen und keine Fehlermeldungen mehr im Log auftreten.