Vergleich von Texteditoren

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Auf den Synology Stations ist der Editor vi vorinstalliert. Dieser Artikel stellt gängige Alternativen zu vi vor.

Auswahl verfügbarer Editoren

Name des Editors Bemerkungen
vi (vorinstalliert)
  • kompakter Editor, der auf allen gängigen Unix-Systemen zur Verfügung steht
  • Bedienung in verschiedenen Modi ist einsteigerunfreundlich, nach Einarbeitung aber sehr effizient
  • große Funktionsvielfalt
vim
  • Weiterentwicklung von vi
  • Bedienung wie vi, etwas einsteigerfreundlicher dank interaktivem Tutorial
  • Noch größere Funktionsvielfalt als vi
nano
  • sehr einsteigerfreundlich
  • geringe Funktionsvielfalt
emacs
  • Editor mit der größten Funktionsvielfalt
ed
  • Zeigt nur eine Zeile des Buffers an und ist daher nützlich, wenn der Inhalt der Shell beim Editieren im Blickfeld bleiben soll
  • Bedienung in zwei Modi
mc (mcedit)
  • Im Midnight Commander integrierter Editor, der auch als eigenständiges Programm ausgeführt werden kann
  • Einsteigerfreundliche Bedienung
  • Besonders empfehlenswert für Nutzer, die mit Norton Commander (DOS) vertraut sind

Standard-Editor festlegen

Etliche Programme verwenden zum Editieren von Dateien selbstständig den Standard-Editor.

Um den Standard-Editor festzulegen, muss den Shell-Variablen "EDITOR" und "VISUAL" der Programmname (siehe linke Spalte der obigen Tabelle) des gewünschten Editors zugewiesen werden. Dies lässt sich erreichen, indem man in der Datei /etc/profile (gültig für alle Benutzer, erfordert root-Rechte) oder in der Datei ~/.profile (gültig für den aktuellen Benutzer, muss unter Umständen zuerst erstellt werden) folgende Zeile hinzufügt (hier als Beispiel für vim):

export EDITOR=vim
export VISUAL=$EDITOR

Die Änderung wird erst nach dem nächsten Login wirksam und kann durch den Befehl

echo $EDITOR

überprüft werden. Wird die Variable in beiden Dateien gesetzt, so gilt der benutzerspezifische Wert.

Siehe auch