Datenrettungstools

Aus Synology Wiki
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Erste Hilfe

Ein Link auf eine Seite mit recht brauchbaren Tools.

Bei Problemen mit der Partitionstabelle oder verlorenen/überschriebenen Partitionen hilft auch recht gut TestDisk.

Fürs Ändern der Partitionstabelle (Partitionstyp) unter Windows gibt es ptedit32.exe (Download-Link muss man über Google suchen). Unter Linux sind die Tools fdisk, sfdisk und parted brauchbar. Meist lässt sich z. B. eine RAID1-Partition (Typ 'fd') in eine normale Linux-Partition (Typ '83') abändern.

Ein Blick auf das Disk-Recovery-Tool R-Linux zu werfen lohnt sich auch; vor allem wegen seiner recht unkomplizierten Bedienung beim Anfertigen von Dateisystem-Images.

Windows ext2/ext3/ext4-Tools

Meist wird bei einem Rettungsversuch versucht, die Dateien an einem Windows-PC auszulesen. Eine Liste mit ext2/ext3/ext4-Tools, welche unter Windows laufen (siehe auch hier):

Ext2 IFS -> kann nicht mit ext4 umgehen
explore2fs
ext2fsd -> kann in der neusten Version wohl auch mit ext4 (lesend) umgehen
Linux Reader for Windows
ext2read (with lvm2 and ext4 support) ext2read-Explorer

Das ext4 Dateisystem wurde komplett neu entwickelt. Es ist durch die Extends und andere Features nicht mehr kompatibel* zu ext2 und ext3. Das bedeutet, dass neue Treiber für Windows geschrieben werden müssen. Sollte jemand seine Partition von ext2 bzw. ext3 nach ext4 konvertiert haben, so kann es gut sein, dass die aufgeführten Tools noch funktionieren, weil der Kompatibilitätsmodus* aktiv ist. Bei neu formatierten Parititionen mit ext4 ist es oft nicht möglich auf die Partitionen zuzugreifen, deswegen muss man es im einzelnen mit den jeweils neusten Versionen der Tools ausprobieren.

  • The ext4 filesystem is backward compatible with ext3 and ext2, making it possible to mount ext3 and ext2 filesystems as ext4. This will slightly improve performance, because certain new features of ext4 can also be used with ext3 and ext2, such as the new block allocation algorithm. The ext3 file system is partially forward compatible with ext4, that is, an ext4 filesystem can be mounted as an ext3 partition (using "ext3" as the filesystem type when mounting). However, if the ext4 partition uses extents (a major new feature of ext4), then the ability to mount the file system as ext3 is lost.

Windows Dateisystem Treiber

Falls man selbst Treiber schreiben möchte, gibt es hier eine Übersicht über Windows-Treiber-Beispiele, inklusive ext-Treiber. Wenn man den Links folgt, kann man verfolgen, ob Aktualisierungen vorliegen oder geplant sind.


Mac

Ein Link für Mac-User: ext4fuse


Linux

Grundsätzlich ist auch eine Linux-Installation in einer virtuellen Maschine (Virtual Box) oder auf einem Boot-Stick ein brauchbarer Ansatz, um an ext2/3/4-Dateisysteme heranzukommen. Bei ext4 sollte man sich allerdings vorab informieren, ob das zum Einsatz kommende Linux auch entsprechende ext4-Unterstützung enthält.

Eine Umwandlung der Partitionen (NTFS -> ext4 oder ähnliches) kann man unter Linux mit GParted probieren. Dabei dran denken, dass man dies nur mit nicht-gemounteten Dateisystemen machen kann.

Backup

Wie man eine Datensicherung auf eine externe Platte vornimmt, wird hier beschrieben.


externe Links