Arbeitsweise der Synology Stations

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Partitionen und EEPROM

Systemstart

  1. /etc/rc - In nahezu allen UNIX-Systeme werden mit diesem Skript beim Hochfahren (System-)Prozesse gestartet. Auch auf der Syno finden sich hier die Startbefehle für die wichtigsten für die Lebensfähigkeit des Systems erforderlichen Prozesse, z.B. die sogenannten Dämonen. (Für Windows-Kenner: vergleichbar zum Starten von Subsystemen unter Windows). Die aus diesem Skript heraus gestarteten weiteren Skripte finden sich in Pfaden unterhalb von /etc. Prominent sind /etc/rc.local und /etc/rc.optware, die durch IPKG-Bootstrap angelegt werden.
  2. /usr/syno/etc/rc.d - Alle Dateien, die mit S (wie Start) anfangen, werden als Shell-Skript aufgerufen. Die Nummer gibt die Start-Reihenfolge an. In den Dateien sind gelegentlich die eigentlichen Kommandos zum Starten von Prozessen mit einem #-Zeichen auskommentiert oder werden nur nach Vergleich gegen eine Konfigurations-Variable ausgeführt. Hier greift auch die Konfiguration vom DS Manager.
  3. /etc/crontab - Hier sind die periodisch immer wieder aufgerufenen Programme drin. Das wird von dem Standard-Daemon cron gemacht.
  4. /usr/local/etc/rc.d - Von hier aus werden (falls das Verzeichnis existiert) die Anwendungen gestartet. Kann leer sein, wenn man keine Anwendungen (z.B. ab DSM 4.0 aus dem Paketmanager) installiert hat.
  5. /opt/etc/init.d - Hier werden die Programme gestartet, die mit IPKG installiert wurden. Solange man dies nicht getan hat, existiert das Verzeichnis nicht. Wäre eine Ergänzung zu (2)

Dann gibt es noch die Linux-Kernel-Prozesse, die beim Laden des Kernel automatisch gestartet werden. Wenn man mit ps sich eine Prozess-Liste anschaut, sind das die am Anfang in [ ]-Klammern.

Mehr oder minder lässt sich der Start von Systemprozessen bei Windows oder beim Mac hiermit vergleichen, heißt nur anders. UNIX-Systeme kennen aber keine Registry, sondern legen die vergleichbaren Daten in bestimmten Pfaden und Dateien ab. Da die Anforderungen an ein Betriebssystem häufig die gleichen sind, haben die gängigen Betriebssystem unterschiedliche Lösungen, die aber zu einem vergleichbaren Ergebnis führen.

Dienste und deren Funktion

http://oinkzwurgl.org/diskstation_misc

Sicherheit der Synology Stations

Leistungsaufnahme

Eine NAS soll ständig betriebsbereit sein und gleichzeitig wenig Energie verbrauchen. Die Leistungsaufnahme der Synology Geräte ist vom Modell und vom Betriebszustand anhängig.

  • On: Power=On, Status=On, LAN=On, Disk(s)=On
  • Standby: Power=On, Status=On, LAN=On, Disk(s)=Off
  • Sleep: Power=On, Status=Off, LAN=On, Disk(s)=Off
  • Off: Power=Off, Status=Off, LAN=Off, Disk(s)=Off


Modell On Standby Sleep Off
DS-109j 25W 20W 16W 6W
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